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Neue Gesetzesverordnung

TOURISMUSFÖRDERUNG AUF DER INSEL SAN LUCAS

• Staatliches Kinderspital, IMAS (Sozialhilfe) und Adaptación Social (Strafverfolgungsbehörde) sind ebenfalls Nutznießer

Ab sofort haben costaricanische Familien die Möglichkeit, die Schönheit des historischen Erbes und des Naturerbes rund um die Insel San Lucas zu bewundern. , Das ermöglicht der Insel eine nachhaltige touristische Entwicklung mit geringen Auswirkungen für das Ökosystem. Zu verdanken ist dies einer neuen Gesetzesverordnung, die die touristische Nutzung eines kleinen Teils der Inselfläche erlaubt. Das Gebiet ist Eigentum des gleichnamigen, staatlichen Refugiums.

Durch Inkrafttreten der Verordnung 5469 wurde das Gebiet der Gemeindeverwaltung von Puntarenas, zur Einführung eines rationalen und nachhaltigen Tourismus, übertragen. Laut der Verordnung zur Schaffung des Refugiums dürfen dadurch keine Schäden entstehen. Dies betrifft ebenso das alte Gefängnisgebäude auf der Insel, welche zum historischen Erbe erklärt wurde.

Die neue Verordnung wurde vom Präsidenten der Republik, Oskar Arias und Tourismusminister Carlos Ricardo Benavides sowie von Kulturministerin Maria Elena Carballo und dem Minister für Umwelt und Energie, Roberto Dobles, unterzeichnet.

“Damit eröffnet sich den Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, die historische Stätte und die Schönheit der Natur rund um die Insel kennenzulernen. Die neue Richtlinie ermöglicht es, gemäß den spezifischen Vorgaben der neuen Gesetzesverordnung Nr. 5469, 5,5% der aktuellen Landfläche für die touristische Erschließung zu nutzen, in Form von nachhaltigen Projekten von geringem Umfang und mit geringen Auswirkungen für das Naturgebiet. Ein weiterer Punkt sind die Bedingungen zur Restaurierung, Instandhaltung und Betreibung des alten Gefängnisgebäudes auf der Insel San Lucas, ohne Beeinträchtigungen für die Waldbestände und die biologischen Vielfalt“, erklärte Tourismusminister Carlos Ricardo Benavides

Benavides fügte hinzu, dass den Costaricanern über viele Jahre hinweg der Zutritt zur Insel und das Kennenlernen dieser bedeutenden, historischen Stätte untersagt wurde. “Endlich sind wir in der Lage, diese Möglichkeit anzubieten und die Verbindung von Kultur, Geschichte und der Schönheit der Natur zu erleben. Darüber hinaus kommt dem Projekt eine zusätzliche Bedeutung zu: Dem staatlichen Kinderspital, der IMAS, und der Adaptación Social kommt ein Teil der erwirtschafteten Erträge zugute.

Im Rahmen der Maßnahmen, die unter der Verwaltung der Stadt Puntarenas und mit Hilfe der Costaricanischen Tourismusehörde in Gang gesetzt werden, ist vorgesehen im Sektor, bekannt unter dem Namen Playa Cocos, ein historisches Zentrum für kulturelle Veranstaltungen sowie kleine Läden, sanitäre Einrichtungen und Restaurants sowie Wanderwege entstehen zu lassen.

Umweltminister Roberto Dobles signalisierte, dass die Verordnung dem Refugium ermöglicht, weiterhin 94,5 % der Inselfläche intakt zu halten und das Schutzgebiet durch die Aufnahme von zusätzlichen Land- und Seegebieten zu vergrößern.

“Die vorliegende Verordnung sieht eine Ausweitung des Naturrefugiums auf 210.17 Hektar vor, sowie zusätzliche Land- und Meeresflächen in Form von bisher ungeschützten Kleinstinseln, welche über bedeutende Ökosysteme und eine Anbindung an die Insel San Lucas verfügen. Außerdem wird ein Teil der Wirtschaftserlöse (25%) in den Schutz- und Erhalt des Refugiums fließen“, erklärt Dobles.

Die Gesetzesverordnung sieht ebenso die Schaffung einer dauerhaften Kommission für die Überwachung der Nutzung und Instandhaltung der Gebietsflächen vor. Diese Kommission wird sich aus Ministern des MINAE (Ministerium für Umwelt und Energie), der ICT, dem Kulturministerium und der Bürgermeisterin von Puntarenas zusammensetzen. Letztere wird die Koordinatorin der Gruppe.

Laut Verordnung ist das Mitbringen von Brennstoffen und sonstigen Produkten dieser Art zur Insel untersagt. Auch gilt ein absolutes Fischfang- und Jagdverbot.

ICT Costaricanische Tourismusinstitut (25. März, 2008) San Jose, Costa Rica